Von der Idee zur Realisierung – so planen Sie Ihre Stiftung

Wir möchten Ihnen anhand dieser kurzen Übersicht skizzieren, wie der Ablauf bei der Errichtung einer Treuhandstiftung - mit der DGS als Stiftungstreuhänder - organisiert ist.

Anhand des Fragebogens zur Errichtung einer Stiftung und aufgrund eines intensiven Gesprächs werden folgende Punkte vorab geprüft:

  1. Was ist der Hintergrund für die Errichtung Ihrer Stiftung? Wo liegen Ihre Motive? Welcher Zweck soll gefördert werden?
  2. Ist die Rechtsform der Treuhandstiftung das geeignete Instrument zur Verwirklichung Ihrer Ziele oder gibt es andere Alternativen?
  3. Welchen Namen soll Ihre Stiftung tragen?
  4. Wo soll der Sitz Ihrer Stiftung sein?
  5. Wie soll Ihre Stiftung arbeiten? Als Förderstiftung und / oder als operative Stiftung?
  6. Wie soll die innere Organisation Ihrer Stiftung aussehen? Soll sie ein Gremium haben und wenn ja, wie soll dieses besetzt sein?
  7. Kommt die DGS als Treuhänder für Ihre Stiftung in Betracht?
  8. Wann ist ein günstiger Zeitpunkt um Ihre Stiftung zu errichten? Soll sie als Stiftung unter Lebenden oder als Stiftung von Todes wegen errichtet werden?

Bei Stiftungserrichtung unter Lebenden:

  1. Wie groß ist das Vermögen, das Sie zur Verfügung stellen können? Wie viel müssen Sie sich zur Sicherung Ihres eigenen Lebensunterhaltes zurückbehalten?
  2. Wollen Sie aktiv in der Stiftung mitarbeiten?
  3. Kann der Stiftungszweck mit den zur Verfügung stehenden Mitteln adäquat verfolgt werden?

Bei Stiftungserrichtung von Todes wegen:

  1. Möchten Sie Erben von der Erbfolge ausschließen?
  2. Welche Regelungen haben Sie in der Vergangenheit über Ihren Nachlass getroffen, die eventuell angepasst werden müssen (bspw. gemeinschaftliches Testament)?
  3. Möchten Sie einen Testamentsvollstrecker einsetzen?

Sind all diese Fragen geklärt und entscheiden Sie sich für die Errichtung Ihrer Treuhandstiftung, werden die folgenden Schritte eingeleitet:

  1. Aushandeln und Abschluss des Stiftungstreuhandvertrages zwischen Ihnen als Stifter und der DGS als Stiftungstreuhänder. Die DGS verpflichtet sich dafür Sorge zu tragen, dass der Stiftungszweck auch erfüllt wird.
  2. Mit dem Treuhänder wird dann das Stiftungsgeschäft (Stiftererklärung) abgeschlossen. Es enthält im Wesentlichen:
    • Die Erklärung des Stifters, dass er eine treuhänderische Stiftung errichtet
    • Die endgültige Festlegung und Formulierung des Stiftungszweckes, den der Stifter verfolgt.
    • Die unwiderrufliche Zusage des Stifters, dass er für die Verwirklichung des Stiftungszwecks der von ihm zu errichteten Stiftung ein bestimmtes Vermögen zur Verfügung stellt.
  3. Die Stiftungssatzung wird von der DGS unter Beachtung der steuerrechtlichen Anforderungen und der gesetzlichen Formerfordernisse formuliert. Auf die Satzung wird im Stiftungsgeschäft (Stiftererklärung) üblicherweise Bezug genommen. In der Satzung müssen als Mindestanforderungen geregelt sein: 
    • Name der Stiftung
    • Sitz der Stiftung
    • Vermögen der Stiftung
    • Zweck der Stiftung
    • handelnde Organe der Stiftung
  4. Abstimmung der Entwürfe mit dem zuständigen Finanzamt.
  5. Beim zuständigen Finanzamt wird nunmehr unter Vorlage des Stiftungsgeschäftes und der endgültigen Fassung der Satzung,
    • eine Steuernummer für die Stiftung sowie
    • eine vorläufige Gemeinnützigkeitsbescheinigung erteilt.
  6. Nun kann das Stiftungskapital vom Stiftungstreuhandkonto auf ein vom Stiftungstreuhänder (der DGS) zu verwaltendes gesondertes Stiftungsbankkonto überwiesen werden. Damit sind die Voraussetzung dafür geschaffen, dass die Stiftung ihre Tätigkeit aufnehmen kann.

Die Errichtung Ihrer treuhänderischen Stiftung kann innerhalb von 4-6 Wochen realisiert werden. Noch Fragen? Wir helfen, fragen Sie einfach.